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Die Mitte - Stadt Zürich Communiqués MM der Mitte Stadt Zürich zu den kommulane Abstimmungsvorlagen vom 14...
14. Juni 2026 – Das Ja zum Tram Affoltern ist das einzig Erfreuliche eines schwierigen Abstimmungssonntags. Das Nein zum Parkplatz-Kompromiss hinterlässt Gewerbe und Quartierbevölkerung in den Aussenquartieren ohne Perspektive – und die Annahme der Taxen-Verordnung gefährdet die privat-gemeinnützigen Altersinstitutionen und damit jeden dritten Pflegeplatz in der Stadt. Die Mitte Stadt Zürich nimmt diese Resultate nicht hin: Wir werden auf beiden Feldern politisch aktiv bleiben und für faire Lösungen kämpfen.
Das Nein zum Parkplatz-Kompromiss zeigt, wie schwierig es nach wie vor ist, in der Stadt Zürich für eine ausgewogene Mobilitätspolitik zu kämpfen. Die Mitte Stadt Zürich ist überzeugt: Die Ablehnung löst keine einzige der bestehenden Konflikte im öffentlichen Raum. Gewerbe und Quartierbevölkerung in den Aussenquartieren stehen weiterhin ohne verlässliche Lösung da. Wir werden nicht aufgeben und uns einsetzen bis ein fairer Kompromiss gefunden wird.
Das Ja zum Tram Affoltern ist ein wichtiges Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr als Rückgrat einer wachsenden Stadt. Zürich-Nord gehört zu den am schnellsten wachsenden Stadtteilen – und die Bevölkerung verdient eine leistungsfähige, zuverlässige ÖV-Anbindung. Die Mitte Stadt Zürich hat die Vorlage von Anfang an unterstützt: Öffentlicher Verkehr stärkt den Zusammenhalt, entlastet das Strassennetz und macht die Stadt lebenswerter. Es ist nun Aufgabe des Stadtrats, das Projekt effizient und kostenbewusst umzusetzen.
Die Annahme der Taxen-Verordnung für die Gesundheitszentren für das Alter ist ein beunruhigendes Signal für die Pflegelandschaft der Stadt Zürich. Die Mitte Stadt Zürich warnt: Die finanziellen Rahmenbedingungen für privat-gemeinnützige Altersinstitutionen werden sich deutlich verschlechtern. Betroffen ist jeder dritte Pflegeplatz. Wir werden die konkreten Auswirkungen eng verfolgen und notfalls auf dem politischen Weg gegensteuern – damit ältere Menschen in Zürich die Pflege erhalten, die sie verdienen.