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Die Mitte - Stadt Zürich Communiqués Keine Mauer zwischen Zürich und Kilchberg
6. Februar 2025 – Öffentliche Aktion der Anwohnenden und Ortsparteien gegen die Pläne der Stadt Zürich zur Realisierung der Veloschnellroute in Wollishofen.
Seit drei Wochen ist die Katze aus dem Sack: Die Stadt hat den Umsetzungsplan zur Veloschnellroute an der Kilchbergstrasse in Wollishofen vorgelegt. Am 10. Februar 2025 läuft die Einsprachefrist ab. Da das Projekt nicht nur einen Riegel zwischen Kilchberg und Wollishofen vorsieht, sondern darüber hinaus fehlerhaft, unverhältnismässig und in keinster Weise mit der Quartierbevölkerung abgesprochen ist, treffen sich die Anwohnenden zusammen mit mehreren Vertreterinnen und Vertretern der Ortsparteien aus dem Zürcher Stadtkreis 2 und Kilchberg am 7. Februar um 12 Uhr an der Stadtgrenze Kilchbergstrasse zu einer öffentlichen Aktion gegen die Pläne.
Nach eingehendem Studium der Pläne der Stadt wird offensichtlich, dass die in den Abstimmungsunterlagen von 2020 beschriebenen Rahmenbedingungen zur Erstellung von Veloschnellrouten nicht eingehalten werden. Die nun veröffentlichten Pläne sind unverhältnismässig (Sperrung der Kilchbergstrasse, Abbau aller Parkmöglichkeiten, zu wenig Umschlagplätze) und weisen grobe planerische Fehler auf (Fahrbahnbreiten werden nicht eingehalten, unübersichtliche Kurve wird in Kauf genommen). Anstatt der von der Stadt so oft verlangten Inklusion aller Bewohnerinnen und Bewohner, findet eine einseitige Bevorzugung der Velos statt. Da Barrieren wie versetzte Parkplätze fallen und ersatzlos gestrichen werden, können die Velos praktisch ohne Rücksicht auf andere Gruppen, wie etwa Fussgänger und Menschen mit Beeinträchtigung, durchrauschen. Eine Gefahrenquelle für die 750 Kinder, die in den 3 Schulhäusern entlang der Kilchbergstrasse unterrichtet werden und die Fahrbahn überqueren müssen. Die in der Gemeindeordnung festgehaltenen Ausnahmen an Parkmöglichkeiten für Blaulichtorganisationen, Gewerbe, und Anwohnende wurden unzureichend umgesetzt. Anstatt einen Mehrwert zu schaffen, verschlechtern die Maßnahmen das Zusammenleben in dem ruhigen Wohnquartier. Die verschiedenen Benutzerinnen und Benutzer der Strassen werden gegeneinander ausgespielt, anstatt die Bedürfnisse aller zu integrieren.
Die Gemeinde Kilchberg wurde, wie es gesetzeskonform wäre, erst gar nicht in die Pläne integriert und muss zur Kenntnis nehmen, dass die Anwohnenden des nördlichen Teils von Kilchberg an der Stadtgrenze künftig nicht mehr über die Kilchbergstrasse den naheliegendsten Weg in die Stadt und in die Wollishofer Einkaufszentren nehmen können. Denn da soll, geht es nach der Zürcher Stadtverwaltung, zukünftig ein Riegel sein. Auch dies stösst bei den Parteien FDP, Mitte und SVP des Zürcher Stadtkreises 2 und Kilchberg auf Unverständnis. Sie unterstützen das Anliegen der Anwohnenden, sich gegen die Pläne zur Wehr setzen.
Zusammen mit den Anwohnenden der betroffenen Gebiete treffen sie sich anlässlich des baldigen Endes der städtischen Einsprachefrist:
Was: öffentlichen Aktion gegen die unverhältnismässigen Umsetzungspläne der Stadt Zürich zur Veloschnellroute Wollishofen/ Kilchbergstrasse
Wann: Freitag, 7. Februar um 12:00 Uhr
Wo: Stadtgrenze Wollishofen-Kilchberg (Alte Landstrasse Nr. 16 Zürich/ Hornhaldensteig Kilchberg)
Dokumente zur städtischen Planauflage: Link